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Spannende Führungen durch den Luftschutzstollen: Jeden Sonntag um 14.30Uhr, 15.30Uhr und um 16.30Uhr für jeden der spontan vorbei kommt oder nach Vereinbarung für Gruppen (max. 12 Personen). Mehr Informationen unter 02324-9247140 Unterirdische Infrastruktur, ein Arbeitskreis geht in den Untergrund ...und macht erstaunliche Entdeckungen: Das Team "Unterirdische Infrastruktur" gründete sich spontan aus FÖV- und SBB-Leuten (Förderverein und Bochumer Studienkreis für Bunker, Stollen, Deckungsgräben und unterirdische Fabrikationsanlagen, kurz Studienkreis für Bochumer Bunker e.V.) nach Durchsicht einiger alter Hüttenpläne und der sich daraus ergebenden Fragestellungen, deren Beantwortung sich das Team zur Aufgabe gemacht hat. Nachdem 2003 der Luftschutzstollen publikumstauglich gemacht worden war, begannen die Recherchen auf dem übrigen Hüttengelände. Zahlreiche Bauwerke konnten vor dem endgültigen Verschwinden unter der Abrissbirne zumindest dokumentiert werden. So kann die "U.I." inzwischen ca. 18.000 Luftschutzplätze auf dem ehemaligen Werksgelände nachweisen. 2005 führte das Team gemeinsam mit Jürgen Uphues von der Unteren Denkmalbehörde über "Die große Runde" - am Tag des offenen Denkmals, der unter dem Motto "Krieg und Frieden" stand, wurden zahlreichen Gästen neben dem Museumsstollen auch der Hochbunker 2, der Standort des ehemaligen Arbeitserziehungslagers der Gestapo und einige andere Besonderheiten vorgestellt. Inzwischen konnte auch der Einbau der original Henrichshütten-Stahllamelle (ein patentiertes Verfahren zum Ausbau von Deckungsgräben) in Museumsnähe befahren werden. Aus dem mit dem kurz nach dem Krieg verschwundenen Dietelturm der Hütte baugleiche Zwilling bei der Wittener Ruhrstahlschwester wurde der Technische Luftschutz dokumentiert, gesichert und geborgen und eine ganze Batterie Lüfter und Filter ins Museum überstellt, um später als Requisiten in die begehbaren Luftschutzräume verbracht zu werden. Dank dafür an Prof. Dr. Ing. Bach! Das spannendste Langzeitprojekt ist allerdings die Befahrung der im Museumsareal befindlichen alten Bergwerke, deren exakte Verortung zur Zeit vorgenommen wird. Aufgrund der besonderen Risiken, die mit der Arbeit im Untergrund verbunden sind, wird jede/r Interessent/in auch in diesem Team herzlich willkommen geheißen, jedoch vor dem gemeinsamen Einsatz zunächst im wechselseitigen Interesse einer genauen Prüfung unterzogen. Kontakt:Maehler-Wilfried@t-online.de |
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Bilder: Wilfried Maehler und Ute Senger |